Rotorprallmühle (RPM)

Die Sandmaschine

Aufbau der Rotorprallmühle (RPM)
Aufbau der Rotorprallmühle (RPM)

Die BHS Rotorprallmühle (Typ RPM) ist ein Hochleistungs-Zerkleinerer mit vertikaler Welle. Der Rotor ist ringförmig mit Hufeisen-förmigen Schlägern ausgestattet. Dieser einzigartige Schlägerrotor in Verbindung mit der verzahnten Ringpanzerung bewirkt ein sehr großes, zielgerechtes Zerkleinerungsverhältnis und eine hervorragende Kornform. Die Mühle ist für die Zerkleinerung aller wenig abrasiven Mineralstoffe mit maximalem Aufgabegut bis 56 mm geeignet.

Zwischen den Hufeisen-förmigen Schlaghämmern und der verzahnten Ringpanzerung findet einen intensive Prall- und Scherzerkleinerung des Aufgabeguts statt. Über die Rotordrehzahl und durch den variablen Ringspalt kann die Maschine entsprechend Ihren Anforderungen optimal eingestellt werden.

Funktionsprinzip (Draufsicht) der Rotorprallmühle
Funktionsprinzip (Draufsicht) der Rotorprallmühle

Mehrere Maschinengrößen stehen zur Auswahl, um die kundenspezifischen Anforderungen optimal zu erfüllen. Hauptanwendung ist die Herstellung von Qualitätssanden mit hervorragender Kornform z.B. für die Trockenmörtelindustrie.

In unserem BHS Technikum in Sonthofen können mit der Rotorprallmühle RPM jederzeit großtechnische Brechversuche mit kundenspezifischem Material durchgeführt werden, um auch in anspruchsvollen Fällen Problemlösungen zu erarbeiten.

Zwei Rotorprallmühlen vom Typ RPM 1513 im Einsatz zur Herstellung von Trockenmörtelsand aus Kalkstein
Zwei Rotorprallmühlen vom Typ RPM 1513 im Einsatz zur Herstellung von Trockenmörtelsand aus Kalkstein
Einsatz einer Rotorprallmühle vom Typ 1113 zur Erzeugung von Edelbrechsand aus Andesit-Splitt
Einsatz einer Rotorprallmühle vom Typ RPM 1113 zur Erzeugung von Edelbrechsand aus Andesit-Splitt
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Prospekt "Rotorprallmühle" (PDF / 1.6 MB)
Prospekt "Rotorprallmühle"

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TDS "Rotorprallmühle"

Technisches Datenblatt "Rotorprallmühle (RPM)"

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Vorteile

  • Einzigartiges Wirkprinzip
  • Hoher Zerkleinerungsgrad
  • Selektive Zerkleinerung
  • Wartungsfreundlich

Anwendungen

BHS Technikum Zerkleinerungstechnik

Link zu Versuche im BHS Technikum

Fachartikel

Ein neuer Brecher - aber welches System?

6/2010
Juni 2010
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Ein neuer Brecher - aber welches System?

Wenn im Betrieb ein Brecher ersetzt werden muss oder ein neuer installiert werden soll, steht der Betriebspraktiker vor dem Problem: „Welches Brechsystem wählen?“ Die Antwort auf diese Frage ist nicht leicht zu finden, gleichwohl aber entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Aufbereitungsanlage. Eine Fehlentscheidung kann für einen Betrieb sehr teuer werden - vom Ärger ganz zu schweigen. Unser Autor gibt zu dieser Problematik einige Denkanstöße.

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Auf Linie gebracht - Rotorbrecher zur Herstellung von Sand und Feinsand

11-2009
November 2009
PDF (641 KB)
Auf Linie gebracht - Rotorbrecher zur Herstellung von Sand und Feinsand

Zur Herstellung von Sanden für die Baustoffindustrie hat BHS Sonthofen spezielle Rotorbrecher entwickelt, die je nach Aufgabenstellung und Einsatzbereich des Sandes weiche, mittelharte bis harte und verschleißintensive Gesteine verarbeiten können. Zur Durchführung von Test- und Versuchsreihen stehen im Technikum des Unternehmens Originalmaschinen zur Verfügung. Neben dem Funktionsprinzip der BHS Rotorbrecher werden im nachfolgenden Beitrag anhand von Sieblinien unterschiedliche Brechergebnisse vorgestellt.

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Prallbeanspruchung für selektive Zerkleinerung - Zur Aufbereitung von Schlacken, Verbrennungsaschen und Krätzen

5/2009 | 63. Jahrgang
Mai 2009
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Prallbeanspruchung für selektive Zerkleinerung - Zur Aufbereitung von Schlacken, Verbrennungsaschen und Krätzen

Der Begriff "Schlacke" bezeichnet allgemein die nichtmetallischen, mineralischen Bestandteile, die bei der Gewinnung von Metallen aus Rohstoffen entstehen. Der Entwurf der DIN 4301 vom Juni 2008 unterscheidet zwischen Eisenhüttenschlacken und Metallhüttenschlacken. Die bei der Müllverbrennung anfallenden Rückstände werden oftmals ebenfalls als Schlacken angesprochen, sind aber im Sinne dieser Definition Aschen. Trotzdem sollen sie im folgenden Beitrag mit betrachtet werden. Gleiches gilt für die bei der Aluminiumproduktion anfallende Aluminiumsalzschlacke und die bei der Erzeugung bestimmter Metalle anfallenden sogenannten "Krätzen", welche im Sinne der Definition weder Schlacken noch Aschen sind.

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