07.06.2016

Offizielle Inbetriebnahme der Branntkalkmischanlage bei MSW Mineralstoffe Südwest im Steinbruch Mönsheim

Offizielle Inbetriebnahme der Branntkalkmischanlage mit dem BHS Doppelwellen-Chargenmischer als Herzstück

Am Samstag, den 4. Juni 2016, fand im Steinbruch Mönsheim bei MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG die Vorstellung und die offizielle Inbetriebnahme der Branntkalkmischanlage zum Thema "Löschen von lehmhaltigem Vorsiebmaterial durch Mischung mit Branntkalk" statt.

Der Geschäftsführer Benedikt Fahrland eröffnete gegen 10 Uhr die Veranstaltung und begrüßte über 70 geladene Gäste. In ihren Grußworten appellierten Ministerialdirigent Martin Eggstein vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie Herr Kai Fischer vom Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE), an den ressourcenschonenden, effizienten und nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen in der Baubranche. Die Veranstaltung fand eine außerordentlich positive Ressonanz bei allen Anwesenden.

MSW-Geschäftsführer Benedikt Fahrland erläuterte in der Eröffnungsrede die Entstehungsgeschichte der Branntkalkmischanlage und deren umweltschonende Technologie. Dabei wies er mehrmals ausdrücklich daraufhin, dass diese innovative Idee von BHS-Sonthofen stammte.

Das Schotterwerk in Mönsheim produziert jährlich rund 400.000 Tonnen unterschiedlicher Gesteinskörnungen und Baustoffgemische. Unbefriedigend verlief bisher allerdings die Aufbereitung des stark lehmdurchsetzten Muschelkalks. In der Vergangenheit blieb das abgebaute Material ungenutzt im Steinbruch liegen, da herkömmliche Aufbereitungsschritte nicht funktionierten.Mit dem Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DXKS 4,5 gelang es BHS-Sonthofen, die lehmhaltigen Verunreinigungen mit Hilfe des richtigen Branntkalkrezeptes zu löschen, so dass sich die enerwünschten Lehmanteile vom Stein lösen. Aus lehmigem Muschelkalk wird so sauberer, grauer Muschelkalk und erhöht damit den Ertrag der Produktionsstätte. Aufgrund des trockenen Verfahrens werden deutliche Einsparungspotentiale in den Bereichen Wasser-, Energie- und Materialkosten erzielt. Um 30% lässt sich der Ressourcenverbrauch beim Abbau von Muschelkalk senken. Insgesamt bedeutet das beispielsweise 30% weniger Abbaumenge und Verringerung des Energieverbrauchs um rund 20%. Das CO2-Minderungspotential beträgt ca. 30 Tonnen pro Jahr.

Dieses Vorhaben wurde vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Umweltinnovationsprogrammes aufgrund der erstmaligen, großtechnischen Nutzung dieser innovativen und ressourcenschonenden Technik mit einem Investitionszuschuss in Höhe von über 150.000 Euro gefördert.

Drückten den Startknopf: MSW-Geschäftsführer Benedikt Fahrland (links) und Ministerialdirigent Martin Eggstein

Begrüßung durch Benedikt Fahrland, Martin Eggstein und Kai Fischer (von links)

MSW-Geschäftsführer Benedikt Fahrland erläuterte die umweltschonende Technologie

Besucher begutachten den Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKXS 4.5 in kundenspezifischer Ausstattung

Zufuhr von lehmbehaftetem Gestein zum Doppelwellen-Chargenmischer

Branntkalkmischanlage von MSW Mineralstoffwerke Südwest

Besucherandrang bei der offiziellen Inbetriebnahme

Besichtigung der Branntkalkmischanlage

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